Was ist geworden aus…?

Auf  

dieser  

Seite  

berichten  

wir  

über  

die  

erfreulichen  

Erfolgsgeschichten  

einiger  

ehemaliger  

Bosco-Boys-  

und  

Savio-Club-

Schüler.  

Sie  

sollen  

daran  

teilhaben,  

wie  

förderlich  

die  

schulische  

Förderung  

für  

die  

Entwicklung  

der  

Kinder  

ist.  

Sie

erkennen ihre Chance, um dem Slumleben zu entfliehen und lernen sehr wissbegierig für eine selbstbestimmte Zukunft.

Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage vorwiegend die männliche Sprachform verwendet. Bei allen männlichen Wortformen sind stets alle Menschen jedweden Geschlechts gemeint.
© www.kakumahilfe.de    2014 - 2020
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. Mit Faraja vor seinem Fotostudio Mit Faraja als Maler Faraja will heiraten Aus Kinder werden Erwachsene. Augenfällig wird das erfolgreiche örtliche Engagement, wenn man über Jahre hinweg die Entwicklung eines jungen Menschen aufmerksam begleitet und sieht, wohin ihn der Weg geführt hat.
KakumaHilfe
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Reportage Reportage
Faraja Kaluta Faraja   stammt   aus   dem   Kongo.   Seine   Eltern   flohen   mit   den   Kindern   nach   Tansania.   Faraja,   ein   Bruder   und ein   Kousin   gelangten   in   das   Flüchtlingslager   Kakuma   in   Kenia.   Dort   lernte   ich   Faraja   2013   kennen.   Er   war   ein Zögling   von   Fr.   Luke,   dem   damaligen   Pfarrer   im   Lager.   Faraja   und   einige   seiner   Freunde   nahmen   mich   mit   zu einem   Gang   durch   das   Lager.   Dabei   war   auch   Teresa,   ein   Flüchtlingskind   aus   dem   Süd   Sudan.   Sie   war   der Schwarm   der   Gruppe   und   wurde   als   ‚Queen   of   Hongkong‘   verehrt.   Wir   besuchten   ihren   ‚Palast‘   in   dem   Teil von   Kakuma,   der   aus   unerfindlichen   Gründen   zu   seinem   Namen   Hongkong   gekommen   war   und   hatten   viel Spaß. Farajas   Zuhause   besuchten   wir   ebenfalls.   Er   wohnt   in   einem   schon   lange   existierenden   Teil   des   Lagers   und ich   kam   mir   vor,   als   ob   ich   einen   Compound,   ein   Anwesen   in   einem   afrikanischen   Dorf   besuchte.   Faraja beeindruckte   mich   mit   einigen   Gemälden,   die   er   angefertigt   hatte.   Eines   zeigte   die   afrikanische   Sklavin Bakhita,    die    heilig    gesprochen    wurde.    Mit    seiner    Malkunst    verdiente    sich    Faraja    schon    damals    als Schildermaler bei der UN Lagerverwaltung sein Geld. Bei   jedem   meiner   jährlichen   Besuche   traf   ich   ihn   und   erlebte,   wie   sich   seine   wirtschaftliche   Situation   von   Jahr zu   Jahr   verbesserte.   In   der   Pfarrgemeinde   war   er   über   Jahre   als   Lehrer   in   der   Sonntagsschule   tätig   und   als wir   im   Jahre   2014   den   Savio   Club   gründeten,   wurde   Faraja   natürlich   einer   unserer   ersten   Lehrer.   Bei   den Festen,   die   ich   miterleben   durfte,   war   Faraja   neben   Mercy   derjenige,   der   die   Hunderte   von   Kindern   in Bewegung und bei Laune halten konnte. Mit   einer   Unterstützung   für   einen   Fotokopierer   baute   er   sich   ein   Fotogeschäft   auf.   Als   dieses   nicht   mehr   gut lief,   da   die   Sud   Sudanesen   nicht   mehr   so   viel   Geld   hatten,   begann   er   ein   Geschäft   mit   Holzpfählen,   die   im Lager    kostbar    und    zur    Erweiterung    der    Hütten    begehrt    sind.    Vor    zwei    Jahren    war    er    im    Besitz    eines Motorrades,   mit   dem   er   mich   durch   das   Lager   fuhr.   Die   Zeit   unserer   Fahrten   mit   dem   Fahrrad   war   damit vorbei.   Bei   unserem   Treffen   2018   erzählte   er   mir,   dass   er   ein   zweites   Motorrad   plane,   das   er   als   Boda   Boda an   einen   Taxifahrer   vermieten   wollte.   Er   stellte   mir   seine   Verlobte   vor   und   ich   lernte   seine   Mutter   kennen,   die aus   Tansania   angereist   war,   um   ihre   zukünftige   Schwiegertochter   und   deren   Familie   kennenzulernen.   Sein ursprünglich      schlichtes      Haus      hatte      er      mit      einem      großen      Gemälde      als      Fotostudio      für      alle Bevölkerungsgruppen   kenntlich   gemacht.   Ich   konnte   darauf   eine   Turkana   erkennen,   einen   Flüchtling   aus Somalia und jemanden, der ein Kenianer sein konnte.
Faraja Kaluta Faraja   stammt   aus   dem   Kongo.   Seine   Eltern   flohen   mit   den   Kindern   nach   Tansania.   Faraja,   ein   Bruder   und ein   Kousin   gelangten   in   das   Flüchtlingslager   Kakuma   in   Kenia.   Dort   lernte   ich   Faraja   2013   kennen.   Er   war   ein Zögling   von   Fr.   Luke,   dem   damaligen   Pfarrer   im   Lager.   Faraja   und   einige   seiner   Freunde   nahmen   mich   mit   zu einem   Gang   durch   das   Lager.   Dabei   war   auch   Teresa,   ein   Flüchtlingskind   aus   dem   Süd   Sudan.   Sie   war   der Schwarm   der   Gruppe   und   wurde   als   ‚Queen   of   Hongkong‘   verehrt.   Wir   besuchten   ihren   ‚Palast‘   in   dem   Teil von   Kakuma,   der   aus   unerfindlichen   Gründen   zu   seinem   Namen   Hongkong   gekommen   war   und   hatten   viel Spaß. Farajas   Zuhause   besuchten   wir   ebenfalls.   Er   wohnt   in   einem   schon   lange   existierenden   Teil   des   Lagers   und ich   kam   mir   vor,   als   ob   ich   einen   Compound,   ein   Anwesen   in   einem   afrikanischen   Dorf   besuchte.   Faraja beeindruckte   mich   mit   einigen   Gemälden,   die   er   angefertigt   hatte.   Eines   zeigte   die   afrikanische   Sklavin Bakhita,    die    heilig    gesprochen    wurde.    Mit    seiner    Malkunst    verdiente    sich    Faraja    schon    damals    als Schildermaler bei der UN Lagerverwaltung sein Geld. Bei   jedem   meiner   jährlichen   Besuche   traf   ich   ihn   und   erlebte,   wie   sich   seine   wirtschaftliche   Situation   von   Jahr zu   Jahr   verbesserte.   In   der   Pfarrgemeinde   war   er   über   Jahre   als   Lehrer   in   der   Sonntagsschule   tätig   und   als wir   im   Jahre   2014   den   Savio   Club   gründeten,   wurde   Faraja   natürlich   einer   unserer   ersten   Lehrer.   Bei   den Festen,   die   ich   miterleben   durfte,   war   Faraja   neben   Mercy   derjenige,   der   die   Hunderte   von   Kindern   in Bewegung und bei Laune halten konnte. Mit   einer   Unterstützung   für   einen   Fotokopierer   baute   er   sich   ein   Fotogeschäft   auf.   Als   dieses   nicht   mehr   gut lief,   da   die   Sud   Sudanesen   nicht   mehr   so   viel   Geld   hatten,   begann   er   ein   Geschäft   mit   Holzpfählen,   die   im Lager    kostbar    und    zur    Erweiterung    der    Hütten    begehrt    sind.    Vor    zwei    Jahren    war    er    im    Besitz    eines Motorrades,   mit   dem   er   mich   durch   das   Lager   fuhr.   Die   Zeit   unserer   Fahrten   mit   dem   Fahrrad   war   damit vorbei.   Bei   unserem   Treffen   2018   erzählte   er   mir,   dass   er   ein   zweites   Motorrad   plane,   das   er   als   Boda   Boda an   einen   Taxifahrer   vermieten   wollte.   Er   stellte   mir   seine   Verlobte   vor   und   ich   lernte   seine   Mutter   kennen,   die aus   Tansania   angereist   war,   um   ihre   zukünftige   Schwiegertochter   und   deren   Familie   kennenzulernen.   Sein ursprünglich      schlichtes      Haus      hatte      er      mit      einem      großen      Gemälde      als      Fotostudio      für      alle Bevölkerungsgruppen   kenntlich   gemacht.   Ich   konnte   darauf   eine   Turkana   erkennen,   einen   Flüchtling   aus Somalia und jemanden, der ein Kenianer sein konnte.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage vorwiegend die männliche Sprachform verwendet. Bei allen männlichen Wortformen sind stets alle Menschen jedweden Geschlechts gemeint.      powered by Günther Jordan
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Was ist geworden aus…?

Auf   

dieser   

Seite   

berichten   

wir   

über   

die   

erfreulichen

Erfolgsgeschichten  

einiger  

ehemaliger  

Bosco-Boys-  

und

Savio-Club-Schüler.   

Sie   

sollen   

daran   

teilhaben,   

wie

förderlich  

die  

schulische  

Förderung  

für  

die  

Entwicklung

der   

Kinder   

ist.   

Sie   

erkennen   

ihre   

Chance,   

um   

dem

Slumleben  

zu  

entfliehen  

und  

lernen  

sehr  

wissbegierig

für eine selbstbestimmte Zukunft.

Aus  

Kinder  

werden  

Erwachsene.  

Augenfällig  

wird  

das

erfolgreiche   

örtliche   

Engagement,   

wenn   

man   

über

Jahre  

hinweg  

die  

Entwicklung  

eines  

jungen  

Menschen

aufmerksam  

begleitet  

und  

sieht,  

wohin  

ihn  

der  

Weg

geführt hat.

Faraja Kaluta Faraja   stammt   aus   dem   Kongo.   Seine   Eltern   flohen   mit   den   Kindern   nach   Tansania. Faraja,   ein   Bruder   und   ein   Kousin   gelangten   in   das   Flüchtlingslager   Kakuma   in   Kenia. Dort   lernte   ich   Faraja   2013   kennen.   Er   war   ein   Zögling   von   Fr.   Luke,   dem   damaligen Pfarrer   im   Lager.   Faraja   und   einige   seiner   Freunde   nahmen   mich   mit   zu   einem   Gang durch   das   Lager.   Dabei   war   auch   Teresa,   ein   Flüchtlingskind   aus   dem   Süd   Sudan.   Sie war    der    Schwarm    der    Gruppe    und    wurde    als    ‚Queen    of    Hongkong‘    verehrt.    Wir besuchten   ihren   ‚Palast‘   in   dem   Teil   von   Kakuma,   der   aus   unerfindlichen   Gründen   zu seinem Namen Hongkong gekommen war und hatten viel Spaß. Farajas   Zuhause   besuchten   wir   ebenfalls.   Er   wohnt   in   einem   schon   lange   existierenden Teil   des   Lagers   und   ich   kam   mir   vor,   als   ob   ich   einen   Compound,   ein   Anwesen   in   einem afrikanischen   Dorf   besuchte.   Faraja   beeindruckte   mich   mit   einigen   Gemälden,   die   er angefertigt   hatte.   Eines   zeigte   die   afrikanische   Sklavin   Bakhita,   die   heilig   gesprochen wurde.   Mit   seiner   Malkunst   verdiente   sich   Faraja   schon   damals   als   Schildermaler   bei der UN Lagerverwaltung sein Geld. Bei    jedem    meiner    jährlichen    Besuche    traf    ich    ihn    und    erlebte,    wie    sich    seine wirtschaftliche   Situation   von   Jahr   zu   Jahr   verbesserte.   In   der   Pfarrgemeinde   war   er über   Jahre   als   Lehrer   in   der   Sonntagsschule   tätig   und   als   wir   im   Jahre   2014   den   Savio Club   gründeten,   wurde   Faraja   natürlich   einer   unserer   ersten   Lehrer.   Bei   den   Festen, die   ich   miterleben   durfte,   war   Faraja   neben   Mercy   derjenige,   der   die   Hunderte   von Kindern in Bewegung und bei Laune halten konnte. Mit   einer   Unterstützung   für   einen   Fotokopierer   baute   er   sich   ein   Fotogeschäft   auf.   Als dieses   nicht   mehr   gut   lief,   da   die   Sud   Sudanesen   nicht   mehr   so   viel   Geld   hatten, begann   er   ein   Geschäft   mit   Holzpfählen,   die   im   Lager   kostbar   und   zur   Erweiterung   der Hütten   begehrt   sind.   Vor   zwei   Jahren   war   er   im   Besitz   eines   Motorrades,   mit   dem   er mich    durch    das    Lager    fuhr.    Die    Zeit    unserer    Fahrten    mit    dem    Fahrrad    war    damit vorbei.   Bei   unserem   Treffen   2018   erzählte   er   mir,   dass   er   ein   zweites   Motorrad   plane, das   er   als   Boda   Boda   an   einen   Taxifahrer   vermieten   wollte.   Er   stellte   mir   seine   Verlobte vor    und    ich    lernte    seine    Mutter    kennen,    die    aus    Tansania    angereist    war,    um    ihre zukünftige    Schwiegertochter    und    deren    Familie    kennenzulernen.    Sein    ursprünglich schlichtes     Haus     hatte     er     mit     einem     großen     Gemälde     als     Fotostudio     für     alle Bevölkerungsgruppen   kenntlich   gemacht.   Ich   konnte   darauf   eine   Turkana   erkennen, einen Flüchtling aus Somalia und jemanden, der ein Kenianer sein konnte.
Reportage
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